Anglerin im schwarzen Hoodie sitzt bei Sonnenuntergang mit ihrer Angel auf einem Steg am See

Angeln lernen

Du willst angeln? Dann fang an.

Fischerprüfung? Angelschein? Gewässerkarte? Rute? Rolle? Köder?

Am Anfang klingt Angeln manchmal komplizierter, als es sein muss.

Wir möchten dir dabei helfen, die ersten Schritte zu sortieren – verständlich, unkompliziert und ohne 48 Fachbegriffe auf einmal.

Komm mit. Ich zeig’s dir. ♡

Der Weg zum Angelschein

Was brauchst du in deinem Bundesland? Wie läuft die Fischerprüfung ab? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fischereischein und Angelkarte?

Online lernen

In einigen Bundesländern kannst du dich online auf die Fischerprüfung vorbereiten. Welche Möglichkeiten es gibt, hängt davon ab, wo du wohnst.

Deine erste Ausrüstung

Was brauchst du wirklich für den Anfang – und was kannst du getrost erst einmal im Angelladen lassen?

Ab ans Wasser

Schein bestanden, Ausrüstung da – und jetzt? Gewässer finden, Angelkarte besorgen und die ersten Schritte am Wasser.

Der Weg zum Angelschein

Wie komme ich eigentlich zum Angelschein?

Das ist in Deutschland leider nicht mit einem einzigen Satz beantwortet. Denn Fischereirecht ist Ländersache und die Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Bundesland.

Vorbereiten

Fischerprüfung

Fischereischein

Angelkarte

Ans Wasser ♡

Welche Voraussetzungen bei dir gelten, erfährst du bei der zuständigen Stelle deines Bundeslandes. Wir helfen dir dabei, den richtigen Weg für dein Bundesland zu finden.

Gut zu wissen: Ein bestandener Angelschein bedeutet nicht automatisch, dass du überall angeln darfst. Für das jeweilige Gewässer benötigst du die entsprechende Erlaubnis bzw. Angelkarte und musst die dort geltenden Bestimmungen beachten.

Bundesländer

Wo möchtest du angeln?

Fischerprüfung, Vorbereitung und Fischereischein sind in Deutschland Ländersache – und deshalb läuft der Weg ans Wasser nicht überall gleich.

Wähle dein Bundesland aus. Wir zeigen dir kurz und verständlich, was du für deinen Start wissen musst.

Baden-Württemberg

So läuft’s bei dir

In Baden-Württemberg führt der Weg zum regulären Fischereischein über einen anerkannten Vorbereitungslehrgang und die staatliche Fischerprüfung.

Vorbereitung

Bevor du die Fischerprüfung ablegen kannst, musst du erfolgreich an einem vom zuständigen Ministerium anerkannten Vorbereitungslehrgang teilnehmen.

Je nach anerkanntem Lehrgang kann die theoretische Vorbereitung auch online erfolgen. Entscheidend ist, dass der Lehrgang die Anforderungen des Landes erfüllt.

Prüfung

Nach dem anerkannten Vorbereitungslehrgang legst du die staatliche Fischerprüfung ab.

Danach

Mit dem Prüfungszeugnis kannst du bei deiner Gemeinde den Fischereischein beantragen. Dieser wird in Baden-Württemberg in der Regel auf Lebenszeit erteilt.

Für das tatsächliche Angeln benötigst du zusätzlich die Erlaubnis für das jeweilige Gewässer.

Besonderheit

Für die Prüfung gelten in Baden-Württemberg besondere Wohnsitzregelungen. Wenn dein Hauptwohnsitz in Baden-Württemberg liegt, solltest du deshalb unbedingt den für Baden-Württemberg vorgesehenen Weg nutzen.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Bayern

So läuft’s bei dir

In Bayern ist die Teilnahme an einem anerkannten Vorbereitungslehrgang Voraussetzung für die Fischerprüfung.

Vorbereitung

Vor der Prüfungsanmeldung müssen 30 Pflichtstunden eines Vorbereitungslehrgangs absolviert und im System bestätigt sein.

Prüfung

Die Anmeldung zur staatlichen Fischerprüfung erfolgt über das bayerische Prüfungssystem.

Wichtig: Die Bezeichnung „Online-Prüfung“ bedeutet in Bayern nicht, dass die Fischerprüfung zuhause abgelegt wird.

Danach

Nach erfolgreich bestandener Fischerprüfung kannst du den Fischereischein beantragen. Für das Angeln an einem konkreten Gewässer benötigst du zusätzlich die erforderliche Fischereierlaubnis.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Berlin

So läuft’s bei dir

Wenn du in Berlin den regulären Fischereischein A erwerben möchtest, brauchst du grundsätzlich eine bestandene Anglerprüfung.

Vorbereitung

Vor der Anglerprüfung musst du an einem Vorbereitungslehrgang mit mindestens 30 Stunden teilnehmen.

Prüfung

Zur Anglerprüfung kannst du zugelassen werden, wenn du das 14. Lebensjahr vollendet und vollständig am vorgeschriebenen Vorbereitungslehrgang teilgenommen hast.

In der Prüfung wird dein Wissen unter anderem zu Fischkunde, Gewässerkunde, Fanggeräten, dem Umgang mit gefangenen Fischen sowie den einschlägigen Rechtsvorschriften geprüft.

Danach

Nach bestandener Anglerprüfung kannst du beim Fischereiamt Berlin den Fischereischein A beantragen.

Zum Angeln benötigst du außerdem eine Angelkarte für das jeweilige Gewässer.

Besonderheit

Berlin unterscheidet verschiedene Fischereischeine. Für Anglerinnen ist normalerweise der Fischereischein A relevant.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Brandenburg

So läuft’s bei dir

Brandenburg hat eine Besonderheit: Für die Friedfischangelei besteht keine Fischereischeinpflicht. Für das Angeln auf Raubfische wird dagegen ein Fischereischein benötigt.

Vorbereitung

Für die Zulassung zur Anglerprüfung ist die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang nicht verpflichtend.

Das Land Brandenburg stellt außerdem einen offiziellen Fischereischeintest zur Prüfungsvorbereitung zur Verfügung.

Prüfung

Die Anglerprüfung wird durch die unteren Fischereibehörden oder anerkannte Anglerprüfer durchgeführt.

Danach

Nach bestandener Anglerprüfung kann der Fischereischein bei der zuständigen unteren Fischereibehörde beantragt werden.

Auch in Brandenburg benötigst du für das tatsächliche Angeln die erforderliche Berechtigung für das jeweilige Gewässer und musst die dort geltenden Bestimmungen beachten.

Besonderheit

Die Ausnahme von der Fischereischeinpflicht für Friedfische bedeutet nicht, dass ohne Erlaubnis an beliebigen Gewässern geangelt werden darf.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Bremen

So läuft’s bei dir

Auch in Bremen führt der reguläre Weg über einen Vorbereitungslehrgang und die Fischereiprüfung.

Vorbereitung

Für die Zulassung zur Fischereiprüfung ist die Teilnahme an einem Vorbereitungslehrgang des Landesfischereiverbandes Bremen vorgesehen.

Prüfung

Die Fischereiprüfung wird schriftlich durchgeführt.

Geprüft werden unter anderem allgemeine und spezielle Fischkunde, Gewässerkunde, Gerätekunde, Natur-, Tier- und Umweltschutz sowie Gesetzeskunde.

Danach

Nach bestandener Fischereiprüfung kannst du deinen Fischereischein bei einem BürgerServiceCenter beantragen.

Für andere Gewässer kann zusätzlich ein Fischereierlaubnisschein des Gewässereigentümers oder -pächters erforderlich sein.

Besonderheit

In Bremen gibt es außerdem das traditionelle Stockangelrecht. Auch für einen neu beantragten Stockangelschein ist inzwischen der Nachweis einer bestandenen Fischereiprüfung erforderlich.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Hamburg

So läuft’s bei dir

Wenn dein Erstwohnsitz in Hamburg liegt und du dort deinen Fischereischein erwerben möchtest, musst du die Hamburger Angelprüfung bestehen.

Vorbereitung

Zur Ausbildung gehören theoretische und praktische Inhalte. Dazu zählen unter anderem der Umgang mit Angelgerät und gefangenen Fischen sowie praktische Übungen.

Nach Absolvieren der erforderlichen Ausbildungsbestandteile erhältst du den entsprechenden Teilnahmenachweis für die Prüfungsanmeldung.

Prüfung

In Hamburg gehören eine praktische und eine theoretische Prüfung dazu.

Die praktische Prüfung muss vor der theoretischen Prüfung bestanden werden.

Danach

Nach erfolgreicher Prüfung erhältst du ein Angelprüfungszeugnis. Damit kannst du beim Hamburg Service deinen Fischereischein beantragen.

Für das jeweilige Gewässer können darüber hinaus weitere Berechtigungen erforderlich sein.

Besonderheit

Wer seinen Erstwohnsitz in Hamburg hat, muss seit 2020 die Angelprüfung in Hamburg ablegen.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Hessen

So läuft’s bei dir

In Hessen brauchst du für den regulären Fischereischein grundsätzlich eine bestandene staatliche oder staatlich anerkannte Fischerprüfung.

Vorbereitung

Für die Anmeldung zur Fischerprüfung ist eine praktische Unterweisung vorgeschrieben.

Dieser praktische Lehrgang muss mindestens 8 Stunden umfassen und beinhaltet insbesondere den Umgang mit Fanggeräten, gefangenen Fischen und das tierschutzgerechte Töten von Fischen.

Für die theoretische Vorbereitung empfiehlt das Land zusätzlich eine Schulung von mindestens 22 Stunden oder die Aneignung des notwendigen Wissens im Selbststudium.

Prüfung

Die Fischerprüfung wird vor einem staatlich berufenen Prüfungsausschuss abgelegt.

Geprüft werden allgemeine und spezielle Fischkunde, Gewässerkunde, Gerätekunde und Gesetzeskunde.

Die zuständige untere Fischereibehörde deines Landkreises oder deiner kreisfreien Stadt ist die Anlaufstelle für die Prüfungszulassung.

Danach

Nach bestandener Prüfung erhältst du ein Prüfungszeugnis. Damit kannst du deinen Fischereischein beantragen.

Zum Angeln an einem konkreten Gewässer benötigst du zusätzlich die entsprechende Fischereierlaubnis.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Mecklenburg-Vorpommern

So läuft’s bei dir

In Mecklenburg-Vorpommern kannst du dich vergleichsweise flexibel auf die Fischereischeinprüfung vorbereiten.

Vorbereitung

Ein Vorbereitungslehrgang ist nicht zwingend vorgeschrieben.

Du kannst einen Lehrgang besuchen oder dir das notwendige Wissen im Selbststudium aneignen.

Das Land stellt außerdem Möglichkeiten zur Prüfungsvorbereitung und zum Üben der Prüfungsfragen bereit.

Prüfung

Die Fischereischeinprüfung wird von den örtlichen Ordnungsbehörden durchgeführt.

Prüfungstermine und zuständige Prüfungsbehörden werden vom Landesamt für Landwirtschaft, Lebensmittelsicherheit und Fischerei veröffentlicht.

Danach

Nach bestandener Prüfung erhältst du ein Prüfungszeugnis und kannst bei der zuständigen örtlichen Ordnungsbehörde den regulären Fischereischein auf Lebenszeit beantragen.

Für das Angeln benötigst du außerdem die erforderliche Fischereierlaubnis für das jeweilige Gewässer.

Besonderheit

Mecklenburg-Vorpommern bietet zusätzlich einen zeitlich befristeten Fischereischein – häufig als Touristenfischereischein bezeichnet – an. Dieser kann unter bestimmten Voraussetzungen ohne vorherige Fischereischeinprüfung erworben werden.

Das ist ein anderer Weg als der reguläre Fischereischein auf Lebenszeit.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Niedersachsen

So läuft’s bei dir

In Niedersachsen kannst du dich auf verschiedenen Wegen auf die Fischerprüfung vorbereiten. Ein bestimmter Vorbereitungslehrgang ist nicht verpflichtend.

Vorbereitung

Du kannst einen Präsenzkurs besuchen, einen Online-Vorbereitungskurs nutzen oder dich im Selbststudium auf die Fischerprüfung vorbereiten.

Prüfung

Nach deiner Vorbereitung legst du die Fischerprüfung ab. Wenn dein gewählter Vorbereitungskurs keine Prüfung beinhaltet oder du im Selbststudium gelernt hast, kannst du dich separat zu einem Prüfungstermin anmelden.

Danach

Nach bestandener Fischerprüfung erhältst du deinen Fischerprüfungs-Ausweis als Sachkundenachweis.

Ein Fischereischein kann bei der Gemeinde ausgestellt werden. Für das tatsächliche Angeln benötigst du außerdem die entsprechende Erlaubnis für das jeweilige Gewässer.

Besonderheit

In Niedersachsen ist ein Fischereischein nicht in jedem Fall gesetzlich zwingend erforderlich. Viele Fischereirechtsinhaber verlangen jedoch den Nachweis über die bestandene Fischerprüfung bzw. einen Fischereischein, bevor sie eine Angelerlaubnis ausstellen.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Nordrhein-Westfalen

So läuft’s bei dir

In Nordrhein-Westfalen legst du die Fischerprüfung bei der unteren Fischereibehörde ab.

Seit Juli 2026 gelten außerdem neue Regelungen rund um Fischereischein und digitale Fischereidokumente.

Vorbereitung

Die aktuelle Fischerprüfungsordnung schreibt keinen bestimmten Vorbereitungskurs als Voraussetzung für die Prüfungszulassung vor.

Du kannst dich daher selbstständig oder mit einem Vorbereitungskurs auf die Prüfung vorbereiten.

Prüfung

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Im theoretischen Teil werden unter anderem allgemeine und spezielle Fischkunde, Gewässerkunde und Fischhege, Natur- und Tierschutz, Gerätekunde und Gesetzeskunde geprüft.

Die Prüfung wird grundsätzlich bei der unteren Fischereibehörde abgelegt, in deren Bezirk du deinen ständigen Wohnsitz hast. Ausnahmen können zugelassen werden.

Danach

Nach bestandener Prüfung erhältst du einen Zugangscode.

Damit kannst du deinen Fischereischein über das elektronische Verfahren des Landes oder bei deiner örtlich zuständigen Gemeinde beantragen.

Seit Juli 2026 werden neue Fischereischeine auf Lebenszeit ausgestellt. Die Fischereiabgabe wird davon getrennt für ein oder fünf Kalenderjahre entrichtet.

Zum Angeln an einem konkreten Gewässer benötigst du außerdem die erforderliche Fischereierlaubnis.

Besonderheit

NRW hat sein Verfahren 2026 modernisiert. Deshalb sollte hier besonders darauf geachtet werden, nur aktuelle Informationen zu verwenden.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Rheinland-Pfalz

So läuft’s bei dir

In Rheinland-Pfalz führt der Weg über einen verpflichtenden Vorbereitungslehrgang und die Fischerprüfung.

Vorbereitung

Für die Zulassung zur Fischerprüfung musst du an einem Vorbereitungslehrgang mit mindestens 30 Stunden teilnehmen.

Davon müssen mindestens 8 Stunden eine praktische Einweisung umfassen.

Prüfung

Die Fischerprüfung wird von den unteren Fischereibehörden der Kreis- bzw. Stadtverwaltungen durchgeführt.

Die Prüfungen finden landeseinheitlich viermal im Jahr statt.

Der Antrag auf Prüfungszulassung muss grundsätzlich spätestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin eingereicht werden.

Danach

Nach bestandener Fischerprüfung kannst du den Fischereischein bei der zuständigen Behörde beantragen.

Für das jeweilige Angelgewässer benötigst du zusätzlich die entsprechende Fischereierlaubnis.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Saarland

So läuft’s bei dir

Im Saarland gehören sowohl ein anerkannter Vorbereitungslehrgang als auch ein praktischer Bestandteil zum Weg zur Fischerprüfung.

Vorbereitung

Du musst an einem Vorbereitungslehrgang des Fischereiverbandes Saar oder einer von ihm beauftragten Institution teilnehmen.

Der Lehrgang kann als Präsenz- oder anerkannter Online-Lehrgang absolviert werden.

Zusätzlich ist ein Vereinspraktikum mit den vorgeschriebenen Mindestinhalten erforderlich.

Prüfung

Nach Erfüllung der Voraussetzungen legst du die Fischerprüfung ab.

Geprüft werden unter anderem allgemeine und besondere Fischkunde, Gerätekunde, Gesetzeskunde und Gewässerkunde.

Danach

Nach bestandener Prüfung kannst du den Fischereischein beantragen.

Zum Angeln an einem Gewässer benötigst du zusätzlich die erforderliche Fischereierlaubnis.

Besonderheit

Das vorgeschriebene Vereinspraktikum kann nach Angaben des Fischereiverbandes auch im Zusammenhang mit dem Prüfungstermin absolviert werden.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Sachsen

So läuft’s bei dir

In Sachsen gehört ein verpflichtender Vorbereitungslehrgang zum Weg zur Fischerprüfung.

Vorbereitung

Der Vorbereitungslehrgang umfasst 30 Unterrichtsstunden und beinhaltet Theorie sowie eine praktische Einweisung.

Der theoretische Teil darf auch als Online-Kurs durchgeführt werden.

Prüfung

Nach Abschluss des Vorbereitungslehrgangs erfolgt die Anmeldung zur Fischereiprüfung.

Die Prüfung wird elektronisch durchgeführt, findet aber an einem festgelegten Prüfungsort statt. Sie ist also keine Prüfung, die einfach von zuhause aus absolviert wird.

Danach

Nach bestandener Prüfung wird das Ergebnis durch die Fischereibehörde weiterbearbeitet. Anschließend kann der Fischereischein entsprechend dem vorgesehenen Verfahren ausgestellt werden.

Für das konkrete Gewässer benötigst du zusätzlich die dort erforderliche Fischereierlaubnis.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Sachsen-Anhalt

So läuft’s bei dir

In Sachsen-Anhalt ist ein verpflichtender Vorbereitungslehrgang Voraussetzung für die Fischerprüfung.

Vorbereitung

Du musst einen Vorbereitungslehrgang mit 30 Unterrichtsstunden absolvieren.

Zusätzlich stellt das Land eine Online-Anwendung zur Verfügung, mit der du deinen Wissensstand durch simulierte Fischerprüfungen überprüfen kannst.

Diese Online-Übung ersetzt den vorgeschriebenen Vorbereitungslehrgang nicht.

Prüfung

Die Fischerprüfung legst du nach dem Vorbereitungslehrgang bei der für deinen Wohnsitz zuständigen Fischereibehörde ab – in der Regel beim Landkreis oder bei der kreisfreien Stadt.

Die Anmeldung muss spätestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin erfolgen.

Danach

Nach bestandener Fischerprüfung kannst du einen Fischereischein beantragen.

Für das konkrete Gewässer benötigst du zusätzlich die entsprechende Fischereierlaubnis.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Schleswig-Holstein

So läuft’s bei dir

In Schleswig-Holstein brauchst du für die Fischereischeinprüfung seit Oktober 2025 verpflichtend einen Praxistag.

Vorbereitung

Der Praxistag ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Fischereischeinprüfung.

Dort werden grundlegende Kenntnisse zum tierschutzgerechten Umgang mit gefangenen Fischen und zum Umgang mit Angelgerät vermittelt.

Ein zusätzlicher allgemeiner Vorbereitungslehrgang ist nicht verpflichtend, wird von der obersten Fischereibehörde aber ausdrücklich empfohlen. Die theoretische Vorbereitung kann auch über geeignete Onlineangebote erfolgen.

Prüfung

Nach dem vorgeschriebenen Praxistag kannst du die Fischereischeinprüfung ablegen.

Seit Januar 2026 verwendet Schleswig-Holstein die bundesweit harmonisierten Prüfungsfragen mit einem zusätzlichen landesspezifischen Teil.

Danach

Nach bestandener Prüfung kannst du deinen Fischereischein beantragen.

Die Beantragung ist in Schleswig-Holstein inzwischen auch vollständig digital möglich.

Für das Angeln an einem konkreten Gewässer benötigst du zusätzlich die entsprechende privatrechtliche Fischereierlaubnis, sofern du nicht selbst fischereiberechtigt bist.

Besonderheit

In Schleswig-Holstein besteht grundsätzlich Fischereischeinpflicht. Es gibt jedoch unter anderem einen Urlauberfischereischein sowie bestimmte Ausnahmen.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Thüringen

So läuft’s bei dir

In Thüringen führt der reguläre Weg über einen anerkannten Vorbereitungslehrgang und die staatliche Fischerprüfung.

Vorbereitung

Du musst an einem anerkannten Vorbereitungslehrgang teilnehmen.

Der Lehrgang umfasst mindestens 30 volle Zeitstunden.

Er darf entweder als Präsenzlehrgang oder als anerkannter Online-Lehrgang durchgeführt werden.

Prüfung

Nach erfolgreicher Teilnahme am Vorbereitungslehrgang kannst du bei deiner zuständigen unteren Fischereibehörde die Zulassung zur Fischerprüfung beantragen.

Die Fischerprüfung selbst wird schriftlich bei der unteren Fischereibehörde abgelegt.

Der Antrag auf Prüfungszulassung muss spätestens vier Wochen vor dem Prüfungstermin eingereicht werden.

Danach

Nach bestandener Fischerprüfung erhältst du ein Prüfungszeugnis. Damit kannst du bei der für deinen Wohnsitz zuständigen Verwaltung deinen Thüringer Fischereischein beantragen.

Zum tatsächlichen Angeln benötigst du zusätzlich einen Fischereierlaubnisschein für das jeweilige Gewässer.

Besonderheit

Thüringen kennt zusätzlich den Vierteljahresfischereischein. Dafür gelten andere Voraussetzungen als für den regulären Fischereischein.

Stand: September 2026. Regelungen können sich ändern. Bitte prüfe vor deiner Anmeldung und deinem Angeltag immer die aktuellen Angaben der zuständigen Stelle.

Gut zu wissen ♡

Wir prüfen diese Informationen regelmäßig. Trotzdem können sich Gesetze, Verfahren, Termine und Zuständigkeiten ändern.

Verbindlich sind deshalb immer die aktuellen Angaben der zuständigen Behörde bzw. offiziellen Stelle deines Bundeslandes.

Online lernen

Online zum Angelschein?

In einigen Bundesländern kannst du dich bereits online auf die Fischerprüfung vorbereiten.

Welche Möglichkeiten anerkannt werden und ob zusätzliche praktische Bestandteile erforderlich sind, hängt von den jeweiligen Regelungen ab.

Online lernen heißt dabei nicht automatisch, dass auch die Fischerprüfung von zuhause aus stattfindet.

Was in deinem Bundesland gilt, findest du oben bei deinem Bundesland.

Deine erste Ausrüstung

Was brauchst du wirklich?

Bitte kauf nicht sofort den halben Angelladen leer.

Welche Ausrüstung du wirklich brauchst, hängt vor allem davon ab, wo, wie und auf welche Fischart du angeln möchtest.

Deshalb haben wir unseren Einsteiger-Guide nicht einfach nach Rute, Rolle und Köder sortiert, sondern nach Zielfisch. Such dir aus, worauf du zuerst losziehen möchtest. Wir zeigen dir eine unkomplizierte Ausrüstung für den Einstieg, worauf du achten solltest – und was du dir am Anfang getrost sparen kannst. Kescher, Werkzeug und die wichtigsten allgemeinen Dinge findest du gesammelt am Ende.

Bevor du loslegst ♡

Dieser Guide hilft dir bei der Auswahl deiner ersten Ausrüstung. Er ersetzt keine Informationen zu den rechtlichen Bestimmungen an deinem Angelgewässer.

Fischereirecht ist in Deutschland Ländersache. Fischereischeinpflicht, erforderliche Erlaubnisse, Schonzeiten, Mindestmaße, Fangbegrenzungen, erlaubte Köder und Angelmethoden können sich je nach Bundesland, Gewässer und Betreiber unterscheiden. Informiere dich deshalb vor jedem Angeltag über die aktuell geltenden Regeln für dein Gewässer. Die grundlegenden Informationen für dein Bundesland findest du bei uns unter „Der Weg zum Angelschein“. Für die konkreten Regeln am Wasser sind die zuständige Behörde, die Gewässerordnung bzw. der jeweilige Betreiber maßgeblich.

Was möchtest du angeln?

Forelle

Forelle am Forellensee

Für viele ein schöner Einstieg: überschaubares Gewässer und gute Chancen auf den ersten Fisch.

Welche Nachweise du benötigst und welche Angelmethoden erlaubt sind, hängt vom Bundesland und von der jeweiligen Anlage ab. Informiere dich deshalb vor deinem Besuch direkt beim Betreiber.

Variante 1 – klassisch mit Naturköder

Unsere Empfehlung für den Einstieg:

  • Rute2,70–3,00 m, Wurfgewicht 5–20 g, eher weiche Aktion
  • RolleGröße 2500, feine Frontbremse
  • SchnurMonofil 0,20–0,22 mm – die Dehnung fängt Fluchten ab
  • MontageSbirolino mit 1,5–2 m Vorfach (0,18 mm) oder einfache Pose
  • HakenGröße 8–10
  • KöderForellenteig, Bienenmade, Tauwurm

Forellen haben weiche Mäuler und beißen zart. Eine harte Rute kann dazu führen, dass der Haken leichter ausschlitzt.

Variante 2 – Ultralight

Die reizvollere Variante, wenn du aktiv angeln willst statt zu warten. Du spürst jeden Kontakt, und eine 40er Forelle fühlt sich plötzlich ziemlich groß an.

Unsere Empfehlung für den Einstieg:

  • Rute1,80–2,10 m, Wurfgewicht 1–7 g (auch 0,5–5 g), sehr feine Spitze
  • RolleGröße 1000–2000, sehr fein anlaufende Bremse
  • SchnurGeflochten 0,06–0,08 mm + 0,8–1 m Fluorocarbon 0,16–0,18 mm
  • AlternativeDünne Monofile 0,16 mm – verzeiht mehr
  • KöderSpoons 1,5–3,5 g, Wobbler bis 4 cm, Micro-Gummis auf 1–2 g Jigköpfen

Die Bremse ist bei Ultralight besonders wichtig. Bei sehr dünner Schnur muss sie sauber und fein arbeiten.

Führung

Langsam. Und dann nochmal langsamer. Zu schnelles Kurbeln ist einer der typischen Anfängerfehler mit Spoons. Zähl beim Absinken mit, dann bekommst du ein Gefühl dafür, in welcher Tiefe die Fische stehen.

Anschlag

Nicht reißen, sondern die Rute sanft anheben.

Sparen kannst du dir

Die riesige Spoon-Sammlung. Fünf bis acht Modelle in unterschiedlichen Gewichten und Farben reichen für den Einstieg völlig aus.

Vorher prüfen: An manchen Anlagen sind bestimmte Kunstköder oder Angelmethoden eingeschränkt. Informiere dich deshalb vorher über die Regeln der jeweiligen Anlage.

Barsch

Barsch

Ein schöner Einstieg ins Kunstköderangeln: Barsche sind neugierig und lassen sich mit unterschiedlichen Methoden befischen.

Unsere Empfehlung für den Einstieg:

  • Rute2,10–2,40 m, Wurfgewicht 5–21 g
  • RolleGröße 2500
  • SchnurGeflochten 0,08–0,10 mm + 0,5–1 m Fluorocarbon 0,22 mm
  • KöderGummifische 5–8 cm auf 5–10 g Jigköpfen, Spinner Gr. 1–2, Drop-Shot mit Gummiwurm

Eine eher handliche Rute ist angenehm, weil du beim Spinnfischen viel wirfst. Die geflochtene Schnur überträgt Kontakte sehr direkt in die Hand.

Gut zu wissen: Barsche sind häufig in Gruppen unterwegs. Wenn du einen Kontakt oder Biss hattest, lohnt sich ein weiterer Wurf an dieselbe Stelle.

Sparen kannst du dir

Für den Einstieg brauchst du keine riesige Auswahl großer Köder. Eine kleine, übersichtliche Auswahl reicht vollkommen.

Friedfisch

Friedfisch am See – Rotauge, Brasse, Schleie

Der ruhige Gegenpol zum Spinnfischen: Pose, Stuhl, Zeit.

Unsere Empfehlung für den Einstieg:

  • RuteMatchrute oder Allroundrute 3,00–3,90 m
  • RolleGröße 2500, feine Bremse
  • SchnurMonofil 0,18–0,22 mm, Vorfach 0,14–0,16 mm
  • MontageLaufpose oder feste Pose, Schrotblei
  • HakenGröße 10–14
  • KöderMaden, Mais, Brotflocke, kleine Wurmstücke

Eine fein abgestimmte Montage kann beim Friedfischangeln einen deutlichen Unterschied machen.

Etwas Mais oder Grundfutter kann helfen, die Fische an den Angelplatz zu locken.

Sparen kannst du dir

Für den Einstieg brauchst du keine Sammlung teurer Spezial-Futtermischungen. Auch einfache Köder und Futtermittel können sehr gut funktionieren.

Karpfen

Karpfen – die entspannte Variante

Du brauchst kein Zelt und keine drei Ruten mit Bissanzeigern. Karpfen lassen sich auch ganz klassisch beangeln.

Unsere Empfehlung für den Einstieg:

  • Rute3,00–3,60 m, Wurfgewicht 40–80 g
  • RolleGröße 4000 mit Freilauf, alternativ entsprechend eingestellte Bremse
  • SchnurMonofil 0,30–0,35 mm – Tragkraft vor Feinheit
  • MontageGrundmontage mit Laufblei, Haarmontage
  • HakenGröße 4–8
  • KöderMais, Boilies 14–16 mm, Pellets, Brotflocke an der Oberfläche

Fischschutz ist kein Zubehör

Eine geeignete Abhakmatte gehört beim gezielten Karpfenangeln für uns zur Grundausstattung. Karpfen können am Ufer kräftig schlagen und sollten beim Abhaken entsprechend geschützt werden.

Sparen kannst du dir

Das komplette Karpfen-Arsenal mit Rod Pod und riesiger Boilie-Ausstattung. Wenn dich das Karpfenangeln später richtig packt, kannst du immer noch erweitern.

Hecht

Hecht

Beim Hecht brauchst du neben passendem Gerät vor allem eine sichere und verantwortungsvolle Ausrüstung.

Unsere Empfehlung für den Einstieg:

  • Rute2,40–2,70 m, Wurfgewicht 30–80 g
  • RolleGröße 4000
  • SchnurGeflochten 0,14–0,17 mm
  • VorfachStahl oder Titan, ca. 30–40 cm
  • KöderGummifische 12–15 cm, Spinner Gr. 4–5, Wobbler, Blinker

Hechtsicheres Vorfach

Beim gezielten Hechtangeln gehört ein hechtsicheres Vorfach zur verantwortungsvollen Ausrüstung. Hechtzähne können ungeeignetes Vorfachmaterial beschädigen oder durchtrennen.

Zusätzlich nötig

Geeigneter großer Kescher, lange Zange bzw. Hakenlöser und geeignetes Werkzeug zum sicheren Lösen des Hakens. Keine Finger ungeschützt ins Hechtmaul stecken.

Schonzeiten und Mindestmaße

Diese unterscheiden sich je nach Bundesland und teilweise auch je nach Gewässer. Prüfe deshalb immer die aktuell geltenden Bestimmungen, bevor du loslegst.

Zander

Zander

Zander sind nicht unbedingt der einfachste Zielfisch für den allerersten Angeltag. Wenn du gerade anfängst, darf er deshalb ruhig Ziel Nummer drei statt Ziel Nummer eins sein.

Unsere Empfehlung für den Einstieg:

  • Rute2,40–2,70 m, Wurfgewicht 15–50 g, straffe Spitze
  • RolleGröße 3000
  • SchnurGeflochten 0,10–0,12 mm + Fluorocarbon 0,30 mm
  • KöderSchlanke Gummifische 10–13 cm auf 10–18 g Jigköpfen, Naturfarben

Zanderbisse können sehr fein ausfallen. Eine straffere Rute und geflochtene Schnur helfen dabei, Kontakte besser wahrzunehmen. Dämmerungsphasen können besonders interessant sein.

Auch hier gelten die aktuellen Schonzeiten, Mindestmaße und Gewässerbestimmungen.

Aal

Aal

Der Fisch für Geduldige mit einem Faible für Dämmerung und Dunkelheit.

Aalangeln braucht etwas Ruhe und Vorbereitung – gerade wenn du nachts am Wasser unterwegs bist.

Unsere Empfehlung für den Einstieg:

  • Rute2,70–3,30 m, Wurfgewicht 30–80 g
  • RolleGröße 3000–4000
  • SchnurMonofil 0,30–0,35 mm, Vorfach 0,28–0,30 mm (40–60 cm)
  • MontageGrundmontage mit Laufblei 30–60 g, Perle, Wirbel
  • HakenGröße 2–6, weiter Hakenbogen
  • KöderTauwurm, Köderfischfetzen oder – soweit am jeweiligen Gewässer zulässig – kleine tote Köderfische

Die Rute sollte kräftig genug sein, um den Fisch kontrolliert vom Grund und aus möglicher Deckung zu bekommen.

Wann

Von der Abenddämmerung bis in die Nacht. Warme Sommerabende können gute Bedingungen bieten.

Wo

Krautkanten, Steinpackungen, Brückenbereiche und tiefere Bereiche können interessante Stellen sein.

Zusätzlich nötig

Kopflampe, lange Zange, geeigneter Bissanzeiger und vor allem ein Angelplatz, an dem du auch bei Dunkelheit sicher stehen und arbeiten kannst.

Beim Aal besonders wichtig

Informiere dich vor dem Angeln über die aktuell geltenden Schutzbestimmungen. Schonzeiten, Mindestmaße, Fangbegrenzungen und Entnahmeregeln können regional und je nach Gewässer unterschiedlich sein. Die für dein Gewässer geltenden Vorschriften haben immer Vorrang.

Sparen kannst du dir

Für den Einstieg brauchst du keine spezielle Aalrute und keine aufwendige elektronische Bissanzeiger-Ausstattung. Eine geeignete kräftige Allroundrute kann vollkommen ausreichen.

Was für alle gilt ♡

Was für alle gilt ♡

Kescher

Ein geeigneter Kescher gehört zur Grundausstattung. Für viele Situationen eignet sich ein Klappkescher mit gummiertem oder knotenlosem Netz.

Beim gezielten Angeln auf größere Fische wie Hecht oder Karpfen muss der Kescher entsprechend dimensioniert sein. Ein gummiertes bzw. geeignetes knotenloses Netz hilft dabei, den Fisch schonend zu landen und reduziert außerdem das Verheddern von Haken. Achte auf einen stabilen Rahmen und einen zuverlässigen Verschluss.

Werkzeug

  • Hakenlöser oder geeignete Arterienklemme
  • Zange
  • Schnurschneider
  • Maßband
  • Handtuch
  • kompakte Tacklebox oder Rucksack
  • bei geplanter Entnahme die nach den geltenden Vorschriften erforderliche Ausrüstung

Werkzeug sollte robust, möglichst rostbeständig und auch mit nassen Händen sicher zu benutzen sein.

Sparen kannst du dir

Multitool-Gadgets mit unzähligen Funktionen und große Ausrüstungssysteme, die du am Anfang überhaupt nicht benötigst.

Papiere und Regeln

Welche Nachweise und Erlaubnisse du beim Angeln benötigst, hängt vom Bundesland und vom jeweiligen Gewässer ab. Prüfe deshalb vor jedem Angeltag, welche Dokumente du benötigst, und führe sie entsprechend der geltenden Regelungen mit.

Schonzeiten, Mindestmaße, Fangbegrenzungen und weitere Gewässerbestimmungen haben immer Vorrang vor allgemeinen Empfehlungen in diesem Guide. Die konkreten Regeln findest du insbesondere in den geltenden Vorschriften deines Bundeslandes sowie in der Gewässerordnung bzw. den Bestimmungen für das jeweilige Gewässer.

Zum Weg zum Angelschein ↑

Ohne Materialschlacht. Versprochen. ♡

Und wenn du noch nicht weißt, womit du anfangen möchtest: Frag uns oder die Community. Genau dafür ist Girlsfishing da.

Vom Angelschein ans Wasser

Und dann? Ab ans Wasser.

Schein geschafft, erste Ausrüstung da – und jetzt?

Auch mit Fischereischein darfst du nicht automatisch an jedem Gewässer loslegen. Je nach Gewässer benötigst du die entsprechende Erlaubnis bzw. Angelkarte und musst die dort geltenden Bestimmungen beachten.

Wie du ein passendes Gewässer findest, wo du Angelkarten bekommst und worauf du vor deinem ersten Angeltag achten solltest, nehmen wir ebenfalls in unseren Einsteigerbereich auf.

Gewässer finden

Angelkarte besorgen

Regeln am Gewässer

Der erste Angeltag

Hier geht’s bald weiter. ♡

Diesen Bereich bauen wir gerade Schritt für Schritt aus.

Da kommt noch mehr. ♡

Community

Und wenn ich niemanden kenne, der angelt?

Dann bist du bei Girlsfishing genau richtig.

Du musst nicht erst alles können, bevor du dazugehören darfst. Frag nach, lern dazu, tausch dich aus und lern andere Frauen kennen, die dieselbe Leidenschaft teilen – oder gerade erst für sich entdecken.

Komm mit.
Ich zeig’s dir. ♡